Depressionen und Angststörungen
Unterschied zwischen Depression und Angststörung
Bei Depressionen sind Menschen eher von schlechten Gedanken betroffen, sind niedergeschlagen und empfinden kaum Freude. Bei Angststörungen spielen eher ängstliche Gefühle, welche körperliche Anspannung/ Veränderungen erzeugen eine Rolle.
Überschneidung von Depression und Angst
Oftmals sind Angststörungen die Folge einer Depression. Zum Beispiel bei Ängsten vor der Zukunft, Panikattacken, Angst vor dem Versagen etc. Durch Behandlung der Depression lösen sich die Angststörungen allmählich mit auf. Restliche Angstsymptome können durch Anpassung der eigenen Gedankenmuster, welche sich in der Zeit eingeschlichen haben endgültig gelöst werden. Umgekehrt können auch Angststörungen Depressionen nach sich ziehen. Das passiert zum Beispiel, wenn Menschen aufgrund von ihrer Angst Dinge nicht mehr tun können, welche ihnen wichtig sind.
Behandlung
Depressionen entstehen oftmals, weil sich ein oder mehrere Lebensbereiche unbewusst in eine für sich negative Richtung verändert haben. Durch Reflexion der eigenen Lebenssituation und Erkennung der störenden Bereiche ist danach ein Aktionsplan notwendig um diese Bereiche wieder für sich positiv gestalten zu können. Bei Angststörungen hilft es seine Angst besser zu verstehen. Seine Gedankenmuster zu beobachten und die angelernten Muster zu durchbrechen/verändern. Das funktioniert in dem man sich während der Angstentstehung diese bewusst macht, akzeptiert und vorüberziehen lässt ohne Widerstand zu leisten. Das erfordert natürlich regelmässige Achtsamkeit und Übung.
Symptome & Ursachen
Symptome
Depressive Stimmung
Antriebslosigkeit
Müdigkeit
Erschöpfung
Zukunftssorgen
Sozialer Rückzug
Schlafstörungen
Appetitverlust
Übermässiger Appetit
Libidoverlust
Ursachen
Gene
Familiäre Belastungen
Belastende Lebensereignisse (z.B. Todesfall, berufliche Probleme, Konflikte, Sinneskrise)
Frühkindliche Erfahrungen, langanhaltender erhöhter Stress (Innen/Aussen)
Der Gedanken-Kreislauf
Der Gedanken-Kreislauf
Wer nicht irgendwann die Notbremse zieht begibt sich mit der Zeit immer mehr in einen negativen Gedanken-Kreislauf, der schleichend voranschreitet und gefährliche Folgen haben kann. Dein Körper befindet sich in einem durchgehenden Stress- und Gefahrenmodus. Die negativen Gedanken und Gefühle, die hin und wieder eintraten haben im schlimmsten Fall schon Besitz von dir ergriffen und sind nun ein fester Bestandteil deines Lebens.